Eine Sache der Zeitplanung

Zeitplanung spielt bei eigentlich jedem eine größere Rolle. Jedoch birgt diese auch oft Probleme, nämlich vor allem dann wenn Informationen nicht weitergegeben werden. In eine solche Situation kam ich erst vorgestern wieder. Geplant war ein Fußballturnier für die Unterstufe. Dies ist ja auch eigentlich eine gute Sache. Doch wenn ich dann 45 Minuten vor dem Turnier erfahre dass ich dabei anwesend sein soll um mich um die Anlage zu kümmern ist es dann doch nicht mehr so toll. Ich bin ja bei weitem kein Mensch, der bei sowas einfach nein sagt, und so habe ich auch in der Situation mir gesagt, dass ich es einfach aufbaue und früher wieder gehe. Gesagt getan, um 4 Uhr habe ich das Turnier dann frühzeitig verlassen. Doch wenn es das schon wäre, dann wäre es einfach nur zu glatt gelaufen. Am nächten Tag stand einer unserer Musiklehrer vor mir und meinte mir eine Predigt halten zu müssen dass ich ja verantwortlich gewesen wäre und die Organisatoren die Anlage einfach in den Probenraum geramscht hätten.

Ich versuchte ihm darauf hin klar zu machen, dass ich dafür eigentlich garnichts kann und nicht einmal was davon wusste, bus zu diesem Tag halt. Doch er bestand darauf, dass ich schuldig sei, da ich ja hauptverantwortlicher Techniker bin. Hier zeigt sich mal wieder, dass immer die Techniker der Böse sind. Ich würde ja gerne einmal wissen was passiert, wenn diese Techniker einfach mal nicht mehr da sind. Keiner der den Ton abmischt, keiner der die Anlage aufbaut, und auch niemand der bei Serverproblemen sofort zur Stelle ist und sein möglichstes tut um diesen schnell wieder ans Laufen zu bekommen. Eine eigentlich nette Überlegung. Jedenfalls werde ich das ganze ab jetzt ganz anders handhaben. Termine gehören mir einen Monat, im Notfall auch 2 Wochen, vorher mitgeteilt, ansonsten kommt ein kaltes “nein” zurück. Hart, aber anders geht es wohl nicht.

Foto: http://www.flickr.com/photos/tschemi/3591951257/



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